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Bali

Freitag, 18.9.2015

 Bali

Inklusive Verspätung und einer Stunde Zeitverschiebung, kommen wir um 22:45 Uhr in Denpassar an. In Bali stand wieder couchsurfen auf dem Programm und wir hatten mit unserem Host einen Pick-up Service vereinbart.Wir werden von zwei Mitbewohnern von Victor abgeholt und in unser neues Heim gebracht. Hier lernen wir Victor kennen. Er lebt gemeinsam mit drei Freunden in dem Haus und es gibt ein extra Zimmer mit 6 Hochbetten für die Couchsurfer. Ausserdem bietet Victor noch weitere Unterkünfte auf der gegenüberliegenden Strassenseite über AirBnB an, sprich Zimmer gegen Bezahlung.

Wir quatschen noch ein bissle mit Victor und dann gehts ins Bett. Victor ist ein sehr netter und ausserordenlich tiefenentspannter und positive Mensch.

Ausser uns sind noch ein Pärchen aus UK (Abril und Adam) und ein Deutscher namens Lukas hier.

 

Samstag, 19.9.2015

DSC02557Wir schliessen uns Abril und Adam an, die heute zum Strand fahren wollen. Es ist eher ein Surfer-Strand und ziemlich voll. Ganz nett, aber nicht so unser Ding. Wir trinken dort was mit den Beiden und machen uns dann weiter.

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DSC02580Wir fahren zum Hindutempel Tanah Lot, was soviel bedeutet wie “der Meerestempel”.Der Tempel steht auf einem Felsen im Meer und ist nur bei Ebbe trocken zu erreichen. Aber für Touristen ist der Zugang nicht gestattet. Es ist soviel los hier, dass es wirklich keinen Spass macht. Wir warten noch bis zum Sonnenuntergang und fahren dann schnell wieder.

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…dieser Fleckenmusang (berühmt geworden durch den sog. „Katzenkaffee“) und die Fledermaus (links oben) waren in den schmalen Gassen zum Aussichtspunkt am Tanah Lot-Tempel zu finden…
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…der Tanah Lot-Tempel….wir konnten ihm nichts besonderes (außer zuviele Touristen) abgewinnen…

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Sonntag, 20.09.2015

Heute steht eine Roller-Tour mit Adam, Abril und Lukas nach Ubud auf dem Programm:

Als erstes besuchen wir den Gunung Kawi Tempel. Ein sehr schöner alter aus Stein erbauter hindu-buddhistischer Tempel umgeben von Reisfeldern. Um die Anlage betreten zu dürfen, müssen Frauen sowie Männer die Beine bedeckt haben. Diejenigen die kurze Hosen tragen, können sich Sarongs ausleihen…. So auch Mario.

Da wir nun alle recht hungrig waren, machen wir uns auf die Suche nach dem für die Region berühmte Babi Guling, nichts anderes wie Spanferkel. Wir finden ein Restaurant und es ist wirklich lecker. Leider nicht so lecker wie erwartet und recht teuer. Aber muss man mal probiert haben.

Nächster Stopp Petulu: In diesen Ort fliegen jeden Abend bei Dämmerung tausende von Kokokan-Vögel (Reiher) ein. Für die Balinesen haben die Vögel eine ganz besondere Bedeutung. In den 60er Jahren haben bei den antikommunistischen Massentötungen tausende von Menschen in Indonesien ihr Leben lassen müssen. Nach diesen Unruhen haben die Menschen in Petulu eine Zeremonie zum Gedenken aller Verstorbenen abgehalten. Kurz darauf kamen die Reiher und das von nun an jeden Tag. Nun glauben die Menschen hier, dass die Reiher die Reinkarnation der getöteten Balinesen ist.

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Mit diesem Hintergrund hat das Ganze hier irgendwie etwas schaurisch-magisches, auch wenn es vielleicht ein bisschen an Hitchcocks “Die Vögel” erinnert.

Zum Abschluss der heutigen Tour schauen wir uns traditionell balinesische Tänze inkl. Feuershow in einem Tempel an.

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Zurück zu Hause, erfahren wir das heute Victors Geburtstag ist. Also wird en bissle gefeiert inkl. Victors Ice-Challenge. Das bedeutet, jeder muss eine Hand in eine mit Eiswürfeln gefüllte Schüssel halten und der der am längsten aushält hat gewonnen. Ich schaffe eine Minute …and Mario is the winner…. Schlappe 5 Minuten!!!

 

Montag, 21.9.2015

Abril und Adam reisen ab, sie fahren mit ein paar anderen in den Norden. Wir schwingen uns auf den Roller und grasen ein paar Strände ab, finden aber leider kein ruhiges schönes Plätzchen für uns. Alles voll mit Touris, Posern und Surfern.

DSC02670An einem Strand lassen wir uns dann doch nieder. Hier läuft gerade eine Surf-Competition. Wir haben aber mehr Spass an den Hunden, die hier rumlaufen. Einem der armen Kerlchen hatten die schwarze Punkte aufs Fell gemalt. Warum macht man sowas?

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…die Wellen hier an dem Surfspot waren allerdings beeindruckend…

Zurück am Roller mussten wir feststellen, dass wir wiedermal einen Platten hatten. Wir quatschen einen Local an, der kurzerhand seinen DSC02678Kumpel aus dem nächstgelegenen Ort anruft (denn hier in der Gegend gibts keine Werkstätten). Nach ca. 30 Minuten kommt dieser auf seinem Roller inkl. Werkzeug, ner Luftpumpe und nem neuen Schlauch angefahren und repariert unseren Reifen. 100.000 Rupiah (6,40 Euro) und die Sache war geritzt. Für indonesische Verhältnisse ist das recht teuer, aber er hatte ja auch schliesslich einen An- und Abfahrtsweg. Wir waren jedenfalls sehr dankbar, dass das so reibungslos geklappt hat.

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Dienstag, 22.9.2015

Wir fahren zum Busterminal und besorgen uns Tickets für den Nachtbus heute Abend nach Malang (Java).

Anschliessend fahren wir nach Kuta. Eigentlich wollten wir diesen touristischen Ort meiden, aber wenn man mal in Bali ist, sollte man auch mal Kuta gesehen haben. Unsere Befürchtungen bestätigen sich allerdings recht schnell…. Wir fühlen uns wie auf Malle und mit Bali hat das nicht wirklich was zu tun. Aber überraschender Weise sind die Strände ganz nett, zumindest das bisschen was wir gesehen haben.

Da wir uns hier nicht allzu lange aufhalten können und wollen, machen wir uns schnell wieder auf den Rückweg durch den chaotischen Verkehr.

Dann heissts packen und Abschied nehmen. Leider ist Victor nicht da, so dass wir uns nicht persönlich verabschieden können.

Der Bus fährt sogar 15 Minuten vor planmässiger Abfahrt ab (da könnten sich die asiatischen Fluggesellschaften mal ne Scheibe von abschneiden). Allerdings ist der Bus überaus unbequem und dazu noch total unterklimatisiert.

Nach vier Stunden Fahrt sind wir an der Fähre. Die Überfahrt nach Java dauert ca. 30 Minuten, dann weitere 6 Stunden Busfahrt und wir sind in Malang.

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