DSC02345

Tomohon&Tondano

Mittwoch, 9.9.2015

Tomohon&Tondano

Da Ghino immer noch nicht auf unsere Nachrichten reagiert hat, planen wir uns allein nach Tomohon aufzumachen. Doch siehe da, um 12 Uhr steht er auf der Matte und wir fahren zu dritt los.

Unterwegs stoppen wir zum Lunch in einem Restaurant mit traditionellen Minahasa-Food. Es gibt viele kleine Köstlichkeiten…. Inklusive Hund! Ich bringe es nicht übers Herz das zu probieren…. Mario schon. Er meint es sei zwar lecker aber sehr fräd.DSC02339
Als nächstes: Markt in Tomohon, wo es unter anderem toten Hund, Katze, Ratte, Fledermaus…. zu kaufen gibt. Manchmal ist hier auch Schlange im Angebot, aber war wohl heute schon aus.Der beste Tag für eine Besuch sei wohl Samstag meinte Ghino.DSC02341

DSC02345
…nicht nur in China essen sie Hunde…

DSC02343

DSC02349
…..hier gab es dann Fledermäuse und (oben rechts im Bild) Katzen käuflich zum Verzehr zu erwerben…

Dann ging es weiter zum Mahawo Krater…DSC02354

Von hier aus haben können wir auch den rauchenden Lokon-Vulkan sehen. Leider ist es etwas bewölkt…DSC02363
Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Ghinos Mutter (Ghino kommt ursprünglich aus Tomohon) fahren wir weiter nach Tanganow zum Linow Lake. Die Farben in diesem hohen GradeDSC02382 schwefligen Sees, ändern sich standing, abhängig von der Licht- und Betrachtungsperspektive .Von gelb, rot, hellgrün, dunkelgrün, hellblau oder dunkelblau ist alles mal dabei. Heuter ist er teils hell- und teils dunkelgrün. Da hier alles vulkanischen Ursprungs ist, brodelt und qualmt es an manchen Stellen um den Vulkan-See herum.DSC02387
Weiter gehts zu den Steingräbern. Früher haben die Minahasa ihreDSC02398 Verstorbenen hier in Steinkästen bestattet. Aufgrund des Geruches (da die Kästen nicht rundum dicht sind), ist diese Art der Bestattung allerdings heutzutage verboten.DSC02397

Desweiteren ist hier ein runtergekommenes Amphietheater, von dem aus wir eine tolle Sicht auf den Lokon haben.DSC02405

DSC02403

Nächster Stopp: Das GeisterDSC02396dorf, wie es Ghino betitelt. Er sagt wir fahren in eine Art kleines Dorf, indem viele neue Häuser stehen,
aber in dem keiner lebt… hm?! Tatsächlich ist hier eine Strasse mit bestimmt 20 Neubauten aus Tropenholz, die aber nicht zum Wohnen sondern zu Ausstellungszwecken dort aufgebaut werden. Sprich man sucht sich ein Haus aus, es wird abgebaut und da wo man es haben will wieder aufgebaut.DSC02395

Letztes Ziel für heute sind die japanischen Tunnel, die während der japanischen Besetzung im zweiten Weltkrieg gegraben wurden und zu Speicherzwecken genutzt wurden,bevor es dann wieder auf den Rückweg nach Manado geht. Auch wenn es ein paar Tage gedauert bis Ghino soweit war mit uns zu fahren…der Trip war klasse und hat sich auf jeden Fall gelohnt.Danke Ghino,Alter „Jachthund“!

Ein Gedanke zu „Tomohon&Tondano“

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *