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Manado

Samstag, 29.8.2015

Manado

Gegen 14 kommen wir nach 1,5 Studen Flug in Manado an und fahren ins Hotel wo wir erstmal relaxen. Für morgen haben wir zum Glück eine Zusage zum Couch-Surfen. Unser Host (der ebenfalls Mario heißt) ist zwar zur Zeit selbst nicht in der Stadt, aber es wohnen wohl noch andere in dem Haus, die sich unser annehmen werden.
Abends gönnen wir uns zur Feier des Tages ein Festmahl in einem Sate –Restaurant.

 

Sonntag, 30.8.2015

Gegen Mittag werden wir von zwei Freunden von Mario (unserem Couchsufer-Host) mit Motorrädern abgeholt und fahren zu unserem neuen Heim. Hier wohnen neben Mario noch Alex aus Russland (er ist vor ca. 1,5 Jahren in Manado hängengeblieben) und Aga ein Einheimischer. Zur Zeit lebt noch Awi hier, ebenfalls ein Einheimischer, der eigentlich in Papua arbeitet, aber zur Zeit seinen Urlaub in Manado verbringt. Und dann ist da noch Ghino – auch Local – erst ist wie Mario Tourguide und geht hier ein und aus. Alles in allem eine sehr lustige und vor allem gastfreundliche Truppe, mit der wir noch viel Spass haben werden. Wir haben sogar unser eigenes Zimmer (eigentlich ist es das von Mario) und wir bekommen einen Roller, den wir während unserer Zeit in Manado kostenlos nutzen dürfen.
Wir erkunden ein wenig die Umgebung und abends präsentiert uns Ghino stolz seinen heissgeliebten Cap Tikus, ein traditioneller Schnaps (destillierter Palmwein), den wir natürlich probieren müssen. (Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein)

 

Montag, 31.8.2015

Morgens fahren wir zur Immigration, da wir unsere Visa verlängern müssen. Alex und Ghino begleiten uns, da auch Alex ein neues Visum beantragen muss. Hier wird uns gesagt, dass wir eine Rückflugticket vorweisen muessen. Okay…. Gluecklicherweise ist Alex ein Profi in Photoshop und wenig später haben wir unsere Flugtickets.

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…erste Probeaufnahmen mit dem brandneuen Objektiv…

Wir checken die Tracking-Nummer von dem Paket, die der Objektiv-Verkäufer an uns weitergegeben hat, und die Linse scheint tatsächlich schon in Manado. Also machen wir uns auf die Socken und werden von der einen Poststelle zur anderen geschickt, wo es dann heisst, dass das Paket schon ausgeliefert ist. Also weiter zum Hotel…. Nix. Wir wollten gerade wieder abdampfen, da kam der Kurrierdienst um die Ecke und tadaaaaa das Objektiv ist da! Na das hat ja mal alles reibungslos geklappt.
Abends fährt Alex mit uns in ein Bonzenviertel, wo neben zahlreichen Villen ein riesige Jesus-Statue emporragt. Im Dunkel sieht es aus, als ob Super-Jesus (so wie Alex ihn nennt) in der Luft schwebt.

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Dienstag, 1.9.2015

Wir geben alle Papiere bei der Immigration, machen Fotos und bezahlen. Tja für die Bearbeitung bzw.um uns einen Stempel in den Pass zu drücken, brauchen die eifrigen Beamten nochmal zwei weitere Tage…. Also Donnerstag wiederkommen.
Wir planen mit Ghino und Alex morgen für ein paar Tage nach Bunaken, eine Insel in der Nähe von Manado zu fahren.

Was wir dort so getrieben haben, könnt ihr hier lesen:http://travel-non.com/?p=5270

 

Samstag, 5.9.2015

Ghino hat den totalen Hangover von seiner Cap Tikus Session gestern am Strand. Er ist für nix zu gebrauchen und schläft zurük in awi bdayManado erstmal seinen Rausch aus.
Heute ist Awis Geburtstag und es gibt lecker Kuchen aus der Holland-Bakery (u. a. Schwarzwälderkirsch-Torte).
Da Awi, wie die meisten Asiaten Karaoke lieben, ist ganz klar was Abends auf uns zu kommt… Karaoke Bar…. Und ja, auch wir müssen dran glauben und singen. Zum leidwesen aller Anwesenden, die sich aber freundlicherweise nichts anmerken lassen haben. :-)

 

Sonntag, 06.09.2015

Heute machen wir nix besonderes. Wir versuchen unseren Blog auf Vordermann zu bringen und planen mit Ghino morgen nach Tomohon, ein Dorf ca. 1,5 Stunden per Roller von Manado entfernt, zu fahren.

 

Montag, 7.09.2015

Wiedermal bestätigt sich, dass Planen manchmal ganz schön unnötig ist. Awi lädt uns zum Mittagessen ein, da er heute wieder zurück nach Papua fährt. Also wird heute nix aus Tomohon.
Also haben wir Zeit, unsere Pässe bei der Immigration abzuholen. Und sie sind tatsächlich inclusive 30 Tage-Visa-Verlängerung fertig.
Abends ist die Hütte ganz schön voll.

Ghino hat seine Kollegen eingeladen und es wird natürlich wieder ausgiebig Cap Tikus getrunken. Kurzerhand werden ein paar Hühner angekarrt und ein BBQ im Hof verrichtet.DSC02324

Um ca. 22 Uhr schwingen sich alle mehr oder weniger besoffen auf ihre fahrbaren Untersätze und fahren zum Karaoke. Wir verabreden uns mit Ghino für morgen früh 10 Uhr, um nach Tomohon zu fahren.

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…drissvoll macht sich der Chaotentrupp auf 2 Rädern auf zum Karaoke….hoffentlich geht das auf Dauer gut….!?

 

Dienstag, 8.9.2015

Merke: verlasse dich niemals auf die Abmachungen eines Indonesier, vorallem nicht wenn er betrunken ist.
Natürlich kommt er nicht aus den Pötten und Tomohon ist auch für heute gestrichen.Dafür ging es dann am Mittwoch den 9.9.2015 doch unerwartet mit Ghino auf nach Tomohon &Tondano.

Dazu aber hier mehr: http://travel-non.com/?p=5229

Donnerstag und Freitag machen wir nix grossartig. Der Plan ist es morgen oder übermorgen nach Bitung zu fahren…was wir dann auch tatsächlich und völlig unverhofft machen.

Wie das alles letzten Endes zustande kam,könnt ihr hier lesen:http://travel-non.com/?p=5233

Die nächsten und letzten Tage verlaufen sehr relaxt .Wir gehen mit den Jungs ins Kino und buchen unsere Flüge für Donnerstag nach Bali.

 

Mittwoch, 16.09.2015

Zum Lunch sind wir mit Irma verabredet. Ihre Tante, die wir bereits in Bitung kennengelernt haben, betreibt auf dem Uni-Campus eine Kantine. Dort angekommen, war Irma aber nicht da und auch telefonisch nicht zu erreichen. Verfolgt von ca. 248 neugierigen Studentenaugen (natürlich waren wir die einzigen Weissen hier) fanden wir die Kantine der Tante. Die tischte uns direkt unser Mittagessen auf und hatte sichtlich Spass an uns. Nach einiger Zeit kam Irma dann auch, sie war wohl in der Mittagspause eingeschlafen. Als Irma wieder an die Arbeit musste, verabschiedeten wir uns dann auch. Auch wenn Irmas Tante mehr als süss und freundlich ist, ohne Kommunikation ist es doch auf Daür schwierig.

Den Rest des Tages bereiten wir uns seelisch und moralisch auf Bali vor. Einen Platz zum Couchsurfen haben wir glücklicherweise auch schon gefunden. Wir werden bei Victor in Denpassar wohnen.

 

Donnerstag, 17.09.2015

Heute gehts nach Bali. Zum Abschied gehen wir mit allen nochmal in deren Lieblingsrestaurant Mittagessen.Dann heisst es Abschiednehmen, von der verrückten Truppe. Eigentlich hatten wir ja nur ein paar Tage in Manado geplant, aber irgendwie konnten wir uns hier nicht früher losreissen. So hat Ghinos Prophezeihung fast hingehauen. Er hatte am Anfang gesagt: “I will try to get you guys stuck in Manado!”

Um 15 Uhr kommt unser Taxi zum Flughafen. Unser Flug ist um 17:30 Uhr, Boarding 17:10 Uhr…. wir warten und warten und es passiert nix! Infos bekommt man auch keine, es wird uns lediglich gesagt, dass wir auf die Durchsage warten sollen. Zufälligerweise laufe ich gegen 18 Uhr an einem dieser Flugplanmonitoren vorbei und ich traue meinen Augen nicht….. Unser Flug wurde gesprichen!!! Also auf zum Lion Air Schalter. Hier hatte sich schon eine ganze Menge an Menschen angesammelt, die wahrscheinlich die Durchsage auf Indonesisch verstehen konnten. Zu unserem Glück machte einer der Passagiere Stress und alle anderen verfolgten das Geschehen des verärgerten Mannes. Gut für uns, denn so konnten wir schnurstrakst an den Leuten vorbei ins Büro marschieren. Unser Flug wurde problemlos auf den morgen, gleiche Zeit umgebucht.

Mario, Alex und Co. staunten nicht schlecht als wir kurze Zeit später wieder auf der Matte standen. Natürlich konnten wir bleiben und auch wieder in “unserem” Zimmer übernachten.

Später erzählte uns Aga, dass ihm schonmal ähnliches mit der Fluggesellschaft passiert es. Er sagte, dass in so einem Fall normalerweise die Fluggesellschaft ein Hotel inkl. Hin-und Rücktransport zur Verfügung stellen muss. Interessant, dass werden wir morgen versuchen zu klären!

 

Freitag, 18.09.2015

Mission Bali: 2. Versuch.

Am Flughafen fragen die wir direkt mal nach, wie das mit der Kostenerstattung läuft. Und klar, es wurde tatsächlich ein Hotel inkl. Transport für alle Passagiere des gestrichenen Fluges vorbereitet. Nur leider hat uns keiner was davon gesagt. Nach kurzer Diskussion, konnten wir wenigstens die uns entstandenen Taxikosten raushandeln. Wir bekamen sogar ein bisschen mehr, als wir tatsächlich bezahlt hatten.

Auch der Flug heute hatte eine Stunde Verspätung. Uns wurde schon ganz mulmig, aber um 18:30 Uhr sassen wir tatsächlich im Flieger nach Surabaja, wo wir einmal umsteigen mussten, um nach Denpassar weiterzufliegen.

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