DSC00900

Kota Kinabalu

21.6.2015

Kota Kinabalu

Der Tag beginnt recht unsanft mit aufstehen um 4:15 Uhr… 5:00 Uhr Taxi zum Flughafen…….und wer kam natürlich nicht…der Taxifahrer! Letzten Endes rief uns die Dame aus dem Hostel ein Taxi und wir kamen wieder mal kurz vor knappig am Airport an. 6:10 Uhr Abflug nach KK, wo wir nach 1:20 Stunden Flug landen. Zu unserer Überraschung werden wir dort von einem Fahrer, den Mei organisiert hat, abgeholt der uns in ihr Hostel bringt.
Nach einem ausgiebigen Nickerchen begeben wir uns daran, die Bewerbung für die Sea Sheperds auszufüllen und per Email zu verschicken.
Wir texten mit Mei, die zur Zeit nicht in der Stadt ist, und verabreden uns für übermorgen um gemeinsam das Boot zu besichtigen. So haben wir noch zwei Tage Zeit ein paar Dinge zu regeln und uns die Stadt anzuschauen.

Montag, 22.06.2015

DSC00913Wir gehen zum Signal Hill, einem Aussichtspunkt über die Stadt… Naja nicht wirklich erwähnenswert.
Auch die Stadt gibt nicht ganz so viel her wie erwartet, alle Aktivitäten sind recht weit außerhalb, so dass wir darauf verzichten. Auch die Besteigung des Mount Kinabalu stellt sich als sehr teuer heraus, so dass das leider auch flach fällt. Schade!

DSC00900
Blick vom „Signal Hill“

DSC00906

Wir passieren noch eine Gedenkstätte, welche an die Toten eines Erdbebens was vor kurzem erst statt gefunden hatte erinnert. Eine Schulklasse aus Singapur die gerade auf dem Mt.Kinabalu unterwegs war hatte einige Opfer zu beklagen. Eine Gruppe die dort Nacktfotos gemacht hatte wurde vorläufig festgenommen….weil sie die Götter erzürnt hatten und somit quasi Schuld am beben seien.Hier ein Bericht dazu: http://www.berliner-kurier.de/panorama/malaysia-nackt-touris-verhaftet–weil-sie–erdbeben-ausloesten-,7169224,30904778.html  

DSC00909

 

Dienstag, 23.6.2015

Vormittags machen wir uns auf nach Kota Balud, Mei´s zu Hause, was ca. 1,5 Stunden von der City entfernt ist. Wir gönnen uns den Luxus mit dem Taxi zu fahren, da der Bus nur unwesentlich günstiger ist und wir so auch nicht warten müssen, da die Busse erst los fahren wenn sie voll sind…. Und wir waren die ersten.
Am vereinbarten Treffpunkt holt uns Mei zusammen mit Sue, eine Freundin aus Neuseeland, die aber in Malaysia arbeitet und Mei gerade besucht, ab. Mei zeigt uns unsere Unterkunft. Wir werden bei ihrem Vater bzw. im Haus nebenan (wo eigentlich die Schwester wohnt, die aber zur Zeit nicht da ist) wohnen.
Nach 1-2 Bier, die wir vom Vater aufgezwungen bekommen, fahren allemann inkl. Vater und Bruder zum Boot. Zu unserer Überraschung ist das Boot doch im Wasser und nicht an Land…Hmm okay! Wir leihen uns ein Bötchen von einem Bekannten von Meis Vater aus, denn ein Schlauchboot besitzt Mei auch nicht. Und jetzt der Schock:
Das Boot ist die reinste Katastrophe und in einem grauenvollen Zustand. Komplett zugeschissen, da sich hier wohl irgendwelche Vögel eingenistet haben. Dementsprechend riecht es auch! Alles gammelt vor sich hin und die Segel sind auch fritte. Eine echte Schande, denn das Boot ist wirklich sehr sehr schön!

Mei hatte das Boot selber seit Oktober nicht mehr gesehen und war ebenfalls nicht freudig begeistert zu sehen was daraus geworden ist.

Mario checkt die Technik und den Motor… Springt an, sehr gut. Aber das macht die Sache auch nicht wirklich besser. Unter Deck steht Wasser, wahrscheinlich vom Klo und es schimmelt und gammelt. Wir beraten und kurz und teilen Mei dann mit, dass wir ihr leider nicht helfen können, da das Boot schon viel zu lange vernachlässigt wurde. Da wir aber keine Bootsexperten sind raten wir ihr noch jemand anderes zu Rate zu ziehen. Aber wir denken, dass es keinen Sinn macht, es muss einfach zuviel Geld in den Kahn gesteckt werden.
Mei ist sichtlich geknickt und enttäuscht, sie hatte wohl sehr große Hoffnungen in uns gesetzt.
Wirklich schade, wir hätten so gerne nochmal an einem Boot mitgeholfen, aber die Nummer hier ist uns zu groß. Vor allem auch weil keinerlei Werkzeuge und auch kein Beiboot vorhanden ist. Wäre das Boot irgendwo an Land, wäre es sicherlich etwas einfacher.

Leider hatten wir die Kamera nicht mit…dementsprechend können wir auch hier keine in den Artikel einfügen.

Nach ein paar weiteren Bieren mit dem Vater, fahren wir mit Mei und Sue zurück in die Stadt, wo uns Mei in ein Seafood-Restaurant einlädt. Hier essen wir zum ersten Mal Krebs…. Gar nicht mal so einfach.

Mei hat uns übrigens alle Kosten für die Fahrten vom Airport zum Hostel und nach Kota Balud und die Übernachtungen in ihrem Hostel erstattet… Und das obwohl wir ihr nicht helfen konnten. Sie ist einfach eine so nette und tolle Person, mit der man ganz viel Spaß haben kann und die ebenfalls eine Vorliebe fürs Gerstensaft-Getränk hat.

24./25.6.2015

Dan von den Sea Sheperds hat uns geantwortet, sie brauchen unsere schriftliche Bewerbung auch per Post! Okay… Gesagt… Getan!

Außerdem haben wir Flüge zu unserem nächsten Ziel gebucht: die Philippinen!  Freitagnacht bzw. Samstagmorgen geht’s nach Manila.
Und eine weitere workaway Zusage haben wir auch bereits. Super! Wir werden Haus- und Hunde-Sitter in Manila! Und zwar bei Bianca aus Österreich, die als Lehrerin in Manila arbeitet…. Wir sind gespannt!

26.06.2015

Unser letzter Tag in KK. Wir schlendern durch die Stadt und durch die vielen Shopping- Malls um die Zeit totzuschlagen. Am Abend fahren wir mit Mei und Sue zu einer Freundin, die in der Nähe des Flughafens wohnt. Hier trinken wir das ein oder andere Abschieds-Bierchen, bevor uns Mei zum Flughafen fährt.

DSC00917
…links im Bild Sue aus New Zealand,ganz rechts Mei…..

Hier kommen wir mal wieder auf den letzten Drücker an, der Check-In-Schalter ist schon komplett leer (wir scheinen wohl die letzten zu sein). Und zum krönenden Abschluss wollen die ein Rückflugticket sehen, was wir natürlich NICHT haben. Mario versucht die Damen davon zu überzeugen, dass wir von den Philippinen aus per Boot weiterfahren (wir hatten ja noch die Schreiben von Keith und den CAIT) aber leider nahmen sie uns die Nummer nicht ab. Also mussten wir kurzerhand einen Flug buchen. Laut der Dame ist ein Rückflug zurück nach KK die günstigste Alternative. Also bucht sie für uns einen Flug am 15.7. MIT FLEXIBLEM DATUM (lt ihrer Aussage). Okay super, damit können wir leben.
Nun aber Zack Zack in den Flieger. Pünktlich um 2:08 sitzen wir auf unseren Plätzen, geplanter  Abflug 2:10 Uhr.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *