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Bako-Nationalpark

11.6.2015

Bako Nationalpark

Um 10 Uhr starten wir mit dem Bus nach Bako um von dort aus mit den Boot weiter zum Nationalpark, welcher sich auf einer Insel befindet, zu fahren. Das Wetter ist nicht so dolle, es regnet immer mal wieder aber dafür ist es nicht ganz so heiß.

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Im Park angekommen, latschen wir erstmal zum HQ= Hauptquartier zum „Einchecken“. Ins Zimmer können wir erst um 14 Uhr, also machen wir uns auf zum wandern. Insgesamt gibt’s hier 10-15 verschiedene Wanderrouten, wovon aber zur Zeit über die Hälfte gesperrt ist, warum auch immer. Unser erster Trail (Paku-Trail, 800 m und Dauer 45 Minuten pro Tour) endet an einem Strand, wo sich auch schon die ersten Nasenaffen tummeln.

Leider ziemlich weit weg in den Bäumen, aber immerhin, schonmal ein erster Erfolg. Einige Langschwanz-Makaken machen den Strand unsicher… mir sind die Viecher ja irgendwie gar nicht geheuer… Nach einer kurzen Rast und ein paar Fotos machen wir uns auf den Rückweg. Nach ca. Zwei Stunden sind wir pitschnass geschwitzt zurück im HQ…die Luftfeuchtigkeit ist enorm… zum Glück hat’s nicht mehr geregnet. Jetzt können wir auch unser Zimmer, eine echt abgeranzte Bude beziehen, welches wir mit einem chilenischen Pärchen (Felipe & Stefanie) teilen.

DSC00532Nach einer kurzen Verschnaufpause machen wir uns wieder los. Diesmal ist’s der Sapi-Trail, 400 m & 30 min. pro Strecke. Am Ende ist ein Viewpoint, von dem aus man eine ganz nette Aussicht DSC00512hat. Wieder zurück laufen wir am Strand entlang, da gerade Low-Tide ist können wir ganz nah an die Felsen, welche wirklich tolle Farben haben. Einer von ihnen soll an einen Fisch erinnern, na gut! Hier DSC00537hat Mario auch versucht einen Fisch zu retten, der wohl vergessen hatte mit dem Wasser zurück zu schwimmen. Der zappelte da so im Matsch rum, bis ihn Super Mario in eine etwas größere Pfütze legt. Wir sagen jetzt einfach mal, er hat überlebt.

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Später sehen wir noch ein paar Nasenaffen nahe des HQ. Einer der frechen Makaken hat sich mit einem der Nasenaffen angelegt… die machen ja echt witzige Geräusche wenn die angesäuert sind.

DSC00579Für Abends hatten wir uns dann für de Nachtwanderung eingeschrieben.Leider hatten wir wenig Glück und sahen nur ein paar Frösche und Vögel, aber dafür jede Menge sonderbarer Insekten…die wir DSC00595aber zum Großteil selber durch Zufall fanden oder mit Hilfe zweier Höhlenforscher,die bombastische Stirnlampen dabei hatten…da die Gruppe recht groß war, war unser Guide in dem Fall keine wirkliche Hilfe. Was aber auch nicht wirklich dramatisch war, wir haben mehr gesehen wie der Rest.

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Samstag, 13.06.2015

Morgens machten wir uns mit den beiden Chilenen auf zu unserem letzten Trek im Bako Nationalpark. (Pandan Kecil Trail, 2,6 km und 1 1/2 Stunden pro Strecke). Die Wanderung war ganz schön anstrengend und vor allem heiß.

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DSC00627Am Ende gelangt man zu dem Sea Stack Felsen, welcher das Markenzeichen des Parks ist. Keine Ahnung was daran so toll sein soll?! Dafür war die Aussicht echt toll und die Wanderung hat trotz Anstrengung echt Spaß gemacht.

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Unterwegs haben wir zwar keine Tiere, aber dafür Unmengen an fleischfressenden Pflanzen gesehen.

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DSC00641Am Bootssteg gabs jede Menge Molche und Violinen-Krebse zu bestaunen. Die Krebse heißen so, da sie eine kleine und eine sehr große Schere haben, was an einen Violinenspieler erinnert. Insgesamt wanderten wir um die 3 Stunden und am HQ hatten wir nochmal das Glück Nasenaffen und Grey Leaf Affen zu sehen.

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Um 15 Uhr geht’s dann mit Boot und Bus und feddisch wie Lachsbrötchen zurück nach Kuching. Der Bako Nationalpark war wirklich klasse, es gab viel zu sehen, viele Tiere und viele schöne Wanderwege durch die Natur. Nur zu empfehlen!

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