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Koh Chang

22.2.2015

 Koh Chang

Vom Ekkamai Busterminal in Bangkok ging es am Sonntag in gut 5 Stunden nach Trat, wo wir mit der Fähre nach weiteren geschätzten 45 Minuten in Koh Chang ankamen.

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Mit dem Taxi-Van ging es nach Klong Prao an den White Sand Beach. Den Teil der Insel hatte uns Guid noch empfohlen.

An der belebten Straße „oben“ abgesetzt, machten wir uns mit Gepäck und zu Fuß auf Unterkunftssuche. Mit Einbruch der Dunkelheit kamenwir nach ca. 15 Minuten Marsch an einem kleinen Resort an und bekamen dort auch eine Hütte für 3 Personen. Was dort besonders herausstach, waren die neuen Sanitäranlagen…eher selten in Asien.

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Nachdem wir dort nicht ganz günstig was gegessen hatten (was aber nicht schlimm war, wurde am Schluss vergessen abzurechnen) machten wir uns erneut auf in Richtung belebte Hauptstraße um uns dort einen bzw. 2 Roller zu leihen und noch ein paar Getränke für den weiteren Verlauf des Abends ein zukaufen.

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Am nächsten Morgen machten wir uns auf die Insel zu erkunden. Da man immer viel empfohlen bekommt und sich sehr häufig denkt, was zum Teufel finden hier so toll, haben wir es uns angewöhnt, wenn machbar mit dem Roller/Motorrad die ein oder andere Ecke ab zu grasen und zu schauen ob es sich wirklich lohnt für teuer Geld mit einem Taxi oder Bus dorthin zu fahren.

Also verbrachten wir den ganzen Tag damit uns vom eher ruhigen Eckchen bis hin zur Backpacker-Hochburg alles an zu schauen.

….tja…und dann war da noch das „Tree-House“…das ist nun quasi Kapitel 1 der Tree-House-Trilogie….die in Koh Samui eine überraschende Wende und in Pha-ngan ein trauriges Ende haben sollte.

Pedi und ich waren unabhängig voneinander damals beide in Koh Pha-ngan im „Tree-House“…und es war paradiesisch.

Daher wussten wir das der Ursprung auf Koh Chang lag….Pam, die Mitbesitzerin in Koh Pha-ngan, war wohl mit einem Thai verheiratet. Als sie sich trennten entstand das Tree-House in Pha-ngan.

Ein Erkennungsmerkmal „…follow the flowers….“diese waren auch in Koh Chang zu finden.

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…die „Blümchen“ links/rechts vom Schriftzug … „Follow the flowers“ waren über die ganze Insel als Wegweiser verteilt

 

Also dampften wir komplett auf die andere Seite der Insel…über weg gespülte Straßen, Schotterpisten. Einfach chaotische Straßenzustände…so wie wir es von Pha-ngan kannten.

Und dann waren wir endlich da…. und es war ähnlich traumhaft wie in Pha-ngan.

 

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Die Hütten und generell alles war schon ein wenig in die Jahre gekommen. Aber trotzdem hatte alles seinen gewissen Charme…und es war nicht sehr viel los…woran die Lage seinen Teil dazu beitrug.

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Wir kündigten uns bei Joe (wir wissen es nicht genau, aber das könnte der Ex-Mann von Pam gewesen sein) für den nächsten Tag an und er teilte uns mit das wir uns an einer Gabelung mitten im nirgendwo raus lassen sollten und den Fahrer bitten das er ihn anruft, er würde uns dann dort holen kommen.

Alles klar.

Und wieder zackig zurück….ich wollte gerne vor Einbruch der Dunkelheit zurück sein.

Als wir gegen 21.15 Uhr den Roller wieder zurück bringen wollten, die Überraschung….keiner mehr da. Wir stellten die Roller ab, nahmen die Schlüssel mit.

Von da aus waren es nur ein paar Meter in „Nid´s Kitchen“….ebenfalls eine Empfehlung von Guid.

Wir tranken dort ein paar Bier und ließen uns von der pfiffigen 7-Jährigen der Reihe nach bei 4-Gewinnt abziehen.

Gegessen haben wir dort leider nichts, aber alles was dort aus der Küche auf den Tisch kam sah klasse aus.

Am nächsten Tag checkten wir gegen Mittag aus und machten uns wieder auf in Richtung Hauptstraße. Ungefähr auf halber Strecke lag ein kleines, richtig günstiges und wirklich gutes Thai-Restaurant. Als wir dort gerade beim Essen saßen, kam der Kollege vom Rollerverleih mit unseren Reisepässen die wir als Pfand da gelassen hatten und entschuldigte sich dafür das er nicht mehr da gewesen sei…aber er war so müde und ist schlafen gegangen…Ok.

Anschließend kauften wir noch die ein oder andere Spirituose ein (im Tree House gibt’s weit und breit garnix) und ließen uns von unserem Taxi Fahrer übers Ohr hauen…aber letztendlich kamen wir an besagter Gabelung im Nirgendwo an, wo uns Joe auch Minuten später einsammelte.

Nachdem wir unsere Hütten bezogen hatten war es dann irgendwann Zeit einen kleinen Happen zu schnappen.

Ich bestellte mir einen Papaya-Salat….Joe kam und fragte ob ich ihn „Spicy“ haben wolle…und aus einem mir nicht bekannten Grund, sagte ich „yes, spicy please!“

Was in Gottes Namen mich da geritten hat, ich weiß es nicht, aber ich sollte diese Aussage nur Minuten später bitter bereuen. Ich esse wirklich gerne scharf. Schärfer wie die meisten, die ich so kenne….aber immer noch in einem Rahmen der noch mit schmecken zu tun hat….was ich da erleben durfte waren nur noch Schmerzen! Absoluter Wahnsinn!

Zum Nachtisch gab es dann den Whisky den wir in Klong Prao gekauft hatten.

 

26.2.2015

Nach dem wir gestern den Tag nur mit relaxen verbrachten hatten, hieß es heute um 9 Uhr Aufbruch mit Joe in Richtung Fähre.

Von dort ging es dann über Trat wieder zurück nach Bangkok, von wo aus wir eigentlich direkt nach Surat Thani weiter fahren wollten….

 

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