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Koh Samui

28.2.2015

Koh Samui

Samstag Morgen gegen 7.30 Uhr kamen wir total am Ende in Surat Thani an. Die Zugfahrt war schlimmer als erwartet. Wir sind ja echt einiges gewöhnt und recht schmerzfrei, aber das war schon echt hart…die Sitze unbequem und total durch genudelt, zum Teil nicht richtig verschraubt, es klappert und rappelt überall und es war mal wieder verhältnismäßig kalt.

Natürlich wurden wir direkt wieder von Schleppern abgefangen, die uns so allerhand Stuss erzählten, was wir aber nach kurzer Recherche im Internet in Ihrem Beisein schnell wiederlegen konnten. Daraufhin verabschiedeten wir uns und nahmen einen von den Bussen die direkt am Bahnhof parat standen.

Von da aus ging es dann an die Busstation, wo der Ärger mit den Abzockern aufs neue los ging. Eine Einheimische die Getränke verkauft, teilte uns heimlich (so das die Schlepper es nicht sehen konnten) mit, das wir nicht mit diesen fahren sollten und einmal um die Ecke in ein Büro gehen sollten.

Und tatsächlich konnte man dort in einem seriösen Büro ein Ticket für einen richtig bequemen Bus kaufen ohne mit 10 anderen Leuten plus Gepäck in einen 8-Sitzer gequetscht zu werden…und ohne vorher blöd zu gelabert zu werden…und ab ging es zum ca. 1 Stunde entfernten Pier.

Von dort hieß es dann nochmal 45 Minuten mit der Fähre…und wir waren da….in Koh Samui…aber noch lange nicht im Hostel.

Am Pier konnte man für kleines Geld eines der öffentlichen Taxen nehmen, die einen bis ans Hostel fahren…vorausgesetzt der Schwachkopf hinterm Steuer weiß wo es ist.

Nachdem wir dann alle anderen die noch mit hinten auf der Ladefläche saßen, brav an ihren Unterkünften abgeliefert hatten, hielt der Fahrer plötzlich an, erklärte uns das auf der anderen Seite das Hostel sei und „lud“ uns quasi ab.

Verarscht. Der hatte keinen Bock mehr und wusste nicht wo er hin musste…dummes Schw……!

Dezent angepisst machten wir uns dann mit Navi-App auf die Socken…nachfragen bei Einheimischen brachte das gleiche Ergebnis…die schicken einen lieber in der Hitze mit vollem Gepäck in der Gegend rum, als sich die Blöße zu geben und zu sagen „ich weiß es nicht“.

Irgendwann haben wir dann ein Hostel gefunden was direkt neben dem lag wo wir ursprünglich hin wollten.

Am nächsten Tag organisierten wir uns wieder 2 Roller und machten die Insel unsicher und hielten an diversen Örtchen für diverses Sightseeing.

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Auf der anderen Seite der Insel merkte ich plötzlich das der Roller bisschen schwammig wurde….

Reifenpanne mitten im nirgendwo.

Wir fragten uns durch, doch nirgends wo jemand der uns hätte helfen können. Also eierten wir zur nächsten großen Kreuzung zurück. Dort war ein 7/11. Während ich probierte gegenüber jemanden mobil zu machen (Mopped-Werkstatt, jedoch keiner am Start), kam ein älteres Pärchen und fragte ob sie uns helfen könnten.Ich erklärte die Situation….daraufhin Zitat:“actually you have a Problem!“

…und da kam auch schon ein Mitarbeiter aus dem 7/11 wieder heraus, mit dem wir vorher schon gesprochen hatten.

Er setzte sich auf seinen Roller, sagte uns wir sollten bitte ein paar Minuten warten und dampfte erst mal ab. Als er dann wieder kam signalisierte uns das er wohl jemanden habe und ich ihm folgen solle. Er schwang sich auf meinen Roller mit dem platten Hinterreifen und ich eierte hinterher.

Gut 2 Km weiter hielt er an und eine junge Frau reparierte meinen Roller für wirklich kleines Geld (den Preis weiß ich jetzt leider nicht mehr).

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Dann ging es wieder zurück, wo Dennis und Pedi noch warteten.

Als wir wieder am 7/11 angekommen waren bedankte ich mich x-mal und wollte ihm danach noch ein wenig Geld zustecken…was er vehement ablehnte.

Das hatte ich so jetzt nicht erwartet. Da hat man am Arsch der Welt ´ne Reifenpanne und rechnet eigentlich mit einem kleinen finanziellen Desaster, aber selbst hier findet man Einheimische die Ihre Zeit opfern (eigentlich hatte er ja im 7eleven zu arbeiten), auf eigene Faust alleine ausrückt und eine Reparaturmöglichkeit sucht und findet und zurück kommt um dann nochmal mit dir den eigentlich defekten Roller abzuliefern und mit dir dort wartet bis wieder alles in Butter ist….ohne danach die Hand auf zuhalten!schön sowas nochmal zu erleben….Hilfe zu leisten ohne eine Gegenleistung zu fordern! Unbekannterweise nochmal ein dickes Dankeschön…khop khun khap!

 

2.3.2015

Heute waren wir getrennt von einander unterwegs. Wir machten uns auf  zum Big Buddha…

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…und zum „Maenam Beach“.

Man hatte das Gefühl das es fast gar nicht möglich ist an diesen Strand zu kommen ohne in einem der Resorts ansässig zu sein…als wir durch Zufall ein Schild sahen……“Follow the Flowers“…..mit den bunten „Hippi-Style-Blümchen“.

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…die „Blümchen“ links/rechts vom Schriftzug waren mit „Follow the flowers“ zu sehen…

 

Sofort wurde gewendet und den Flowers gefollowed…und tatsächlich…wir waren per Zufall im neuen Treehouse gelandet.

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Um ganz sicher zu gehen haben wir uns dort hin gesetzt und ein Bier getrunken und das Personal mal vorsichtig gefragt ob die Besitzer deutsch seien und sie vorher auf Pha-Ngan gewesen seien…beides wurde mit „Ja“ beantwortet. Volltreffer. Unfassbar.

Leider waren Pam & Kai wohl einkaufen und waren etwas länger außer Haus.

Für jeden nach Samui will an der Stelle eine ganz klare Empfehlung… Treehouse @ Silent Beach/Maenam!!!

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Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von meinem Bruder. Wir wurden um 10.45 Uhr im Kangaroo Hostel abgeholt und zur Fähre gebracht.

Pick-Up Service und Fährticket haben wir übers Hostel gebucht.

Der so hoch angepriesene Lompraya-Shuttle stellte sich als nur unwesentlich schneller, total unorganisiert und überfüllt heraus.Definitiv keinen Cent mehr wert im Vergleich zur normalen Fähre!

Im Allgemeinen war ich ein wenig schockiert wo ich in Samui ankam und den Vergleich zu 2009 anstellen mußte….das Hostel wo wir damals schliefen existierte nicht mehr, statt dessen haben sie dort komplett neue Straßenzüge hin geschustert…alles in allem sehr crowdy im Vergleich zu vorher.

 

Nach ca. 40 Minuten Fahrt waren wir dann in Koh Pha-Ngan….

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