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San Pedro de Atacama

18.10.2014

San Pedro de Atacama

 Die Salar Uyuni Tour gut hinter uns gebracht, ging es dann aus der Höhe rausins ca. 50 Km entfernte San Pedro de Atacama in Chile. Den Transfer mit einem Minibus hatten wir bereits in Uyuni bezahlt.

Interessanterweise war die Grenze ca. 40 Km vor der ersten Grenzstation, hätten uns vorher raus schmeißen lassen hätten wir ohne weiteres illegal im Land rum eiern könne.

Am Grenzposten selber hieß es dann alle Rucksäcke raus und durch den Scanner. In Chile sind sie besonders scharf wenn es um die Einfuhr organischer Stoffe geht wie Lebensmittel etc. Da verstehen die absolut keinen Spaß. Der Fahrer hatte uns diesbezüglich noch in Bolivien kurz vor Fahrtantritt drauf aufmerksam gemacht.

Ein paar Meter weiter wurden wir dann auch abgesetzt und machten uns dann auf die Suche nach einem Hostel.

Relativ fix war ein 4er-Zimmer gefunden und wir konnten in der sengenden Hitze die Rucksäcke abladen und sind was essen gegangen.

Beim Essen gab´s dann Lagebesprechung. Als erstes stand Bargeld organisieren auf dem Plan. Zudem hatten Calli & Ich ins Auge gefasst uns wenn machbar ein Motorrad oder ein Quad zu leihen.

Die Suche nach einem funktionsfähigen Bankautomaten entpuppte sich aber als „Mission Impossible“….selbst in nicht mehr ganz so aktuellen Lonely Planet´s stand bereits drin, das diese meist kein Geld ausspucken…und genauso war es auch immer noch…3 Stück wurden angesteuert, keiner wollte welches raus rücken. Allerdings hatten wir ja noch Euro´s und US-Dollar dabei, wovon wir dann einige Dollar in der Wechselstube umtauschten.

Irgendwann dann wieder zurück im Hostel, fragte ich wegen einem Quad nach. Der gute Mann erzählte mir dann das sein Freund Quad-Touren organisiere und drückte mir einen dort ausliegenden Flyer in die Hand. Daraufhin erklärte ich ihm das wir keine geführte Tour machen möchten (die sollte für ein paar Stunden 400 US-Dollar kosten!!!). Er hatte aber schon während ich noch am reden war sein Telefon parat und den Kollegen am Rohr, drückte mir das Telefon in die Hand und nun erklärte ich ihm das selbe nochmal. Das Gespräch war relativ schnell beendet, da er ohne Guide nix verleiht.

Danach sind wir zur nahe gelegenen Busstation gegangen um uns für den nächsten Tag ein Busticket nach Santiago de Chile klar zu machen.DSC02834

Die Bustour sollte sage und schreibe 23 Std dauern und wir entschieden uns dann nicht die aller billigsten Busse zu nehmen, da 23 Std Busfahrt schon mit ein bisschen Komfort verbunden sein sollten.

Ebenfalls war es mal wieder Zeit Wäsche zu waschen, da es auf der Salzwüsten-Tour nicht machbar war die Wäsche noch trocken zu bekommen.

Also „Rei-in-der-Tube“ ausgepackt und ab ging es…danach hoch auf den Gepäck-Aufbewahrungsschuppen mit der Leiter um die Wäsche noch aufzuhängen und hoffen das sie bis Abfahrt am nächsten Tag trocken ist…was bei den Temperaturen ein Kinderspiel war.

Abends ging es dann noch mit einem Deutschen, Markus hieß er glaub ich, in eine ihm empfohlene Pizzeria. Die Pizza war im Gegensatz zum Rest Südamerika wirklich Weltklasse.

Am Sonntag den 19.10. ging es dann am frühen Nachmittag zur Busstation um die fast 1-tägigie Busfahrt nach Santiago de Chile anzutreten.

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Pünktlich ging es dann los und wir fuhren bis in die Abenddämmerung durch die Atacama-Wüste. Die Atacama ist die trockenste Wüste der Welt…im Schnitt regnet es hier alle 6-10 Jahre(!).Im Vergleich zum „Death Valley“ in den USA kommt in der Atacama nur 1/50 der an Niederschlagsmenge jährlich runter.

Obwohl sie extrem lebensfeindlich ist, war es landschaftlich doch schon sehr schön anzusehen.

Am 20.10 waren wir dann in Santiago de Chile angekommen…….

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